Musikalien

Seit 1896 verfügt die Bibliothek über eine gesondert aufgestellte Sammlung gedruckter und handschriftlicher Musikalien. 1891 erhielt Reinhard Vollhardt (1858-1926) vom Rat der Stadt Zwickau den Auftrag, die in der Bibliothek vorhandenen Musikschätze zu ordnen und zu katalogisieren. Ein Großteil der damals erfassten Musikalien entstand im Zeitraum zwischen 1520 und 1650 und stammte ursprünglich aus den Nachlässen von Stephan Roth und Christian Daum. In jüngster Zeit wurde der Bestand an historischen Musikhandschriften und Drucken des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts durch Sichtung bisher unerschlossener Altbestände sowie Neuerwerbungen - v.a. von Partituren sächsischer Komponisten des 20. Jahrhunderts - erheblich erweitert.

Schellackplatten

Die jüngst erworbene historische Tonträgersammlung des Reichenbacher Sammlers Joachim Werner (1930–2012) umfasst ca. 5.000 Schellack- und Langspielplatten von den Anfängen der kommerziellen Schallaufzeichnung bis ca. 1960. Überwiegend handelt es sich um Unterhaltungsmusik, einen Schwerpunkt bildet das Repertoire der Tanzkapellen und -orchester zwischen 1920 und 1940.